Lofoten Teil 5 – Narvik und die Rückfahrt

Freitagvormittag sind wir zurück nach Narvik gefahren und haben uns ein wenig die Stadt angesehen, weil wir das auf dem Hinweg nicht geschafft haben.

Am Abend haben wir dann entdeckt, dass gerade ein Festival in Narvik stattgefunden hat. Da es open-air war, konnte man auch außerhalb des Zauns super viel hören und weil wir Sparfüchse sind, haben wir dann in der Nähe gechillt, um uns kostenfrei ein paar norwegische Künstler zu genehmigen 🙂

Ein paar Kinder, die vermutlich zu jung waren, um reinzukommen, standen da auch davor, also haben wir uns zu ihnen gesellt hahaha

Wir haben einen Solokünstler, den Ruben, und eine Gruppe, die 06 boys, angehört. Die Musik hat uns tatsächlich voll gefallen und wir können jetzt sogar sagen, dass wir sie live gehört haben 😉

Und seit gestern sind wir jetzt unterwegs zu unserem nächsten Ziel. Wir sind mit dem Nachtzug nach Stockholm gefahren und wurden aufgrund einer Reihe glücklicher Zufälle in ein besseres Abteil verlegt UND haben ein kostenloses warmes Mahl bekommen, weil wir so kooperativ waren 🙂 also war es auch nicht so tragisch, dass wir ne Stunde länger brauchten

unser luxoriöseres Abteil hatte sogar ein eigenes Waschbecken !
die Lasagne, die mir spendiert wurde

Und jetzt düsen wir noch ein paar Stündchen mit Zügen durch die Gegend, damit wir dann heute Abend (nach entspannten 27h) in Tingsryd ankommen. Aber keine Sorge wir halten uns gut, die Zugfahrten vergehen viel schneller als erwartet und die schwedischen Züge bieten wirklich UNMENGEN an Beinfreiheit 😀

Lofoten Teil 4 – Reinebringen

Der Donnerstag war unser letzter voller Tag auf den Lofoten, den wollten wir nochmal richtig nutzen.

Also sind wir mit dem Sonnenaufgang aufgestanden und mit dem Bus nach Reine gefahren, um dort wandern zu gehen (der Wanderweg war aber eher eine laaange Treppe).

Wir sind dann mühevoll (und mit ein paar Pausen) 1978 Stufen hochgestapft und wurden am Ende mit ner bomben Aussicht belohnt 🙂

Nachdem wir den gesamten Weg wieder runtergegangen sind, sind wir in den nächsten Ort (Moskenes) marschiert. Wir dachten, da könnte man ein bisschen was machen, weil der Ort im Internet so angepriesen wurde, doch dort gab es nichts. Also haben wir ne Stunde am Hafen gerastet, um dann mit dem Bus zum letzten Ort auf den Lofoten – nach Å – zu fahren.

Å ist die Stadt mit dem kürzesten Namen der Welt und dort endet (mitten im Ort) die Straße, die über die gesamten Lofoten führt. Wie sich rausstellt, gab’s auch dort nicht besonders viel zu tun, aber wir wollten einfach dagewesen sein 🙂

Lofoten Teil 2 – Vestvågoy

Sonntagabend sind wir in Vestvågoy angekommen und haben auch nicht mehr groß was gemacht, außer zu essen und den Sonnenuntergang zu bestaunen 🙂

Gestern haben wir dann mal so richtig ausgeschlafen und aus Mangel anderer Möglichkeiten sind wir dann einmal um den See hier gewandert.

Nachdem wir zurückgekommen sind, habe ich mich dann in das eiskalte Wasser getraut und war im Fjord schwimmen :))

Und heute ist schon wieder schreckliches Wetter, weshalb wir im Gemeinschaftsraum unseres Hostels chillen und uns mal ausgiebig erholen und um Sachen kümmern, die wir die letzten Tage nicht geschafft haben 🙂

in so einem schönen Hostel werden wir vermutlich nie wieder unterkommen

Lofoten Teil 1 – Svolvaer

Unsere Nacht in Narvik war so luxoriös wie keine zuvor (wir hatten sogar einen Fernseher und Netflix!) und so konnten wir am Samstag dann vollkommen erholt weiterziehen.

Mit dem Bus sind wir einige Stündchen die Lofoten entlang gefahren und dann am frühen Nachmittag in Svolvaer angekommen. Dort hat mich etwas erwartet, worauf ich schon seit Anfang der Reise hingefiebert habe – unsere Unterkunft war ein kleines Bötchen :))

Da ziemlich schlechtes Wetter war, haben wir uns nicht zugetraut den Fjord hochzuwandern und sind stattdessen eine flache Route durch die Stadt gegangen und wurden von den Temperaturen ganz schön überrascht (es war KALT). Am Abend hat Hannah rausgefunden, dass die Lofoten geografisch schon in der Arktis liegen und so haben wir uns auch gefühlt 😉

unser wohlverdienter Sommerurlaub 😉

Am nächsten Tag (nach einer kalten Nacht heieiei) sind wir dann doch noch auf Wanderung gegangen. Weil es sowohl kalt als auch nass war, haben wir unsere Füße (wie die Wanderprofis, die wir sind) in zwei paar Socken und Plastiktüten gepackt, damit wir keine nassen Füße bekommen hahaha 🙂

Und dann sind wir drauf losmaschiert!

der Weg war zwar nicht allzu weit, ging aber wirlich steil bergauf
die Aussicht bei unserem Päuschen

Irgendwann wurde es etwas steil und rutschig, da musste ich dann ohne Hannah weiterziehen, weil sie in ihren Schuhen bissel Angst hatte abzurutschen.

geschafft 🙂

Und dann ging’s wieder runter 🙂

für den Rückw

Voller Stolz, dass wir trotz unserer mangelnden Ausstattung hoch gekommen sind, sind wir dann zurück zum Boot gestapft, um anschließend in den Bus nach Vestvågoy zu steigen 🙂

Zug nach Narvik

Am Donnerstag waren wir uns erst bei Decathlon mit Regenhosen eindecken und sind dann zum Bahnhof gegangen, um den Nachtzug nach Narvik zu nehmen 🙂

Die ersten Stündchen haben wir gut überbrückt und dann haben wir es uns schon in unseren Betten bequem gemacht. Eigentlich wollten wir noch nen Film schauen, waren dann aber doch schon ganz schön müde und haben dann lieber ein wenig gerastet.

wilde Sache

Am nächsten Morgen ist der gesamte Waggon ausgestiegen, um an so einer Trekking Challenge teilzunehmen. Daher hatten wir die letzten 3 Stunden den Zug mehr oder weniger für uns alleine, um die Aussicht zu genießen.

hier haben wir den ersten Fjord entdeckt

Nach vielen vielen Stunden und mit ein wenig Verspätung sind wir dann in Narvik angekommen und haben uns dick bepackt den Berg hochgekänpft, um in unsere Unterkunft zu kommen 🙂

chillaxen am Ende des Tages 😉

Stockholm Teil 2

Am Dienstag haben wir erstmal ganz gepflegt ausgeschlafen, gewaschen und den gigantischen Fernseher des airbnbs genutzt.

Dann sind wir nachmittags ins Nationalmuseum gestapft und waren begeistert. Da gab’s einfach nen Picknickraum (mit Mikrowelle!) und einen Raum, in dem man sich zum Schlafen hinlegen kann.

Danach sind wir noch ein bisschen in der Umgebung rumgelaufen, haben die schönen U-Bahnstationen besichtigt und am Abend auf den höchsten Punkt Stockholms geklettert, um den Sonnenuntergang anzuschauen 🙂

Und gestern sind wir dann auf eine kleine Insel namens Vaxholm in der Nähe von Stockholm gefahren, um den schwedischen Traum zu leben. Wir haben gepicknickt, gebadet und tiefenentspannt 😉

so schwedisch
unsere Badestelle
eine kleine Abkühlung

Stockholm Teil 1

gefühlte 10h zu früh am Flughafen ✌🏻

Nach einer langen Nacht und einem aufregenden Flug, sind wir am Sonntag in Stockholm angekommen.

endlich da 🙂

An dem Tag selber waren wir so müde, dass wir nur noch einkaufen waren und dann auch früh schlafen gegangen sind. Am Montag haben wir dann aber Gamla Stan (die Altstadt) und schwedische Süßigkeiten erkundet.

Am nächsten Tag sind wir dann aus unserem Hostelkabuff (einem Raum im Keller ohne Fenster, den wir mit 6 anderen Menschen geteilt haben) in ein airbnb umgezogen und haben uns noch etwas in der Umgebung umgeschaut.

auf geht’s!
lecker schmecker

Troodos

Heute sind wir mit dem Bus ins Gebirge getuckert, um dort ein wenig auf Erkundungstour zu gehen.

Dann sind wir zu einem Wasserfall gestapft

jung und dynamisch
erstmal ne kleine Erfrischung

Danach sind wir zu einem Kloster gefahren 🙂

Und jetzt machen wir uns bereit zum Packem, damit wir bald nach Stockholm fliegen können ✈

Limassol und Paphos

Am Mittwoch sind wir mit dem Bus nach Limassol gedüst und in einer winzigen Unterkunft eingekehrt.

Da es ziemlich heiß war, haben wir unser Programm kurz gehalten und sind abends gen Hafen marschiert, weil wir gehofft haben, dass wir dort baden können – das konnten wir aber leider nicht 🙁

erstmalig das Meer erspäht
Blätter, die so groß wie mein Kopf sind !

Gestern haben wir einen Tagestrip nach Paphos gemacht. Das Ganze ging wild los, weil die Bushaltestelle nicht ausgeschildert war. Wir sind aber angekommen und haben bereits nach so 2 Minuten einen Einheimischen getroffen, der gerade Kaktusfrüchte gepflückt hat. Der Gute hat uns zu sich gerufen und welche zum Probieren gegeben 🙂

Wir haben richtig durchgezogen und uns lauter historische Dinge angesehen. Am Ende des Tages waren wir dann noch im Meer baden und mussten uns wie Schildkröten fühlen, weil da unglaublich viel Plastik rumgeschwommen ist